Wie übt man Flipperspielen?

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  • Wie übt man Flipperspielen?

    Hi,

    ich bin mir nicht sicher ob das die richtige Rubrik für meine Frage ist.

    Ich halte mich für einen schlechten Flipper-Spieler möchte aber gerne besser werden.
    Es ist klar, dass man dazu üben und trainieren muß. Die notwendigen Bewegungen und Reflexe müssen automatisiert werden.

    Die Frage, die seltsamerweise fast nie gestellt wird, ist:

    Wie übt oder trainiert man Flipperspielen möglichst effektiv?
    Was gibt es für Übe-Tricks und Methoden?

    Meiner Meinung muß man, wie bei jeder motorischen Fertigkeit, die Grundelemente isoliert üben und dann wieder zu grösseren Handlungen zusammensetzen.
    Die Grundelemente übt man durch mehrfache Wiederholungen, die möglichst fehlerfrei sein sollten, sonst übt man Fehler.

    Was habt ihr für konkrete Übe- und Trainingsmethoden?

    Gruß
  • Die beste Methode ist sicherlich noch immer, wenn man viel (!) und gegen bessere spielt.
    Als Übung hat sich bei mir bewährt, wenn man auch mal ohne Scheibe spielt und bestimmte Moves einstudiert (ohne scheibe kann man ein- und dieselbe Situation mehrfach nacheinander nachstellen.
    Das ist aber erst was, wenn du besser geworden bist und bestimmte Schwächen beseitigen willst, wie z.B. Multiball-handling. Wenn man anfängt sollte man die Maschinen auch nicht zu gemein einstellen, das frustriert den Anfänger und bringt kaum Lerneffekte. Man lernt auch nicht wirklich Skifahren, wenn man gleich auf die Todespiste geht ;).

    Mario
    Nicht genutzte Intelligenz ist im Ergebnis genauso wie nicht vorhandene Intelligenz
  • Für meine Flippersportschule (in Planung) sicher ein Interessanter Thread.
    Einstweilen ein Rat von mir: bring Ruhe in Dein Spiel, versuche weniger zu Flippen, lass die Finger mal unten und beobachte.
    Die meisten sind schwer verwundert weil die Kugel noch zwei-dreimal auf den Flifis prallt, bevor sie wirklich den Weg in die Baltruhe findet.
    Dann lernst Du fast zugleich die Kugel zu stoppen und zu halten.
    Die Flipperfinger sind keine Prügel, die Kugel kein Feind, spiel Dich mit der Kugel, zielen lernst Du nach dem stoppen der Kugel ebenfalls fast von selbst... :]
  • Hi,

    ich danke euch für die Antworten.

    Pinballfreund333 habe ich schon lange aboniert. ;)
    Die meisten Videos auf YT kenn' ich auch schon und die DVD Pinball 101 hab' ich auch.

    Alle (?) diese Videos zeigen aber nur wie man Flipper spielt, aber nicht wie man es lernt.
    Es geht mir um Lern-Methodik. Also zB wie verbessere ich isoliert meine Zielfähigkeit.

    Danke und Gruß
  • Hi hanbee,

    genau, darum geht es meiner Meinung beim Lernen/Trainieren von motorischen Fertigkeiten:

    Wiederholung von gleichen Handlungen/Bewegungen bis sie automatisiert/gelernt sind.

    Um es zu systematisieren kann man zuersteinmal die Unterscheidung zwischen

    1.) Übe-Methoden mit Scheibe

    2.) Übe-Methoden ohne Scheibe

    treffen.

    Bei ohne Scheibe kann man natürlich gleichartige Bedingungen realtiv leicht herstellen, aber bis zu einem gewissen Teil geht das auch bei mit Scheibe.
    ZB gibt es je nach PF/Flipper bestimmte Ziele, die immer zu einer gleichen Ausgangslage zurückführen.

    Ich würde gerne so eine Art Systematik für das Üben der Flipperspiel-Fertigkeiten aufstellen und hoffe auf ein bischen Anregung oder Mitarbeit aus dem Forum, da mir die Erfahrung fehlt.
    Es geht mir im Moment auch nur um die grundlegenden Fertigkeiten, wie Zielen, Stoppen, Passen, ... , unabhängig von Scoring oder Taktik.

    Das ganze müsste auch für die Flipperschule vom Flipperdoktor interessant sein. ;)

    Gruß
  • Wie ich schon sagte...
    Stoppen lernen/üben, einen gestoppten Ball kann ich dann zielen, aber erst muss ich Ihn stoppen.
    Ein gutes Trainingsgerät ist, meiner Meinung nach, der HighSpeed aus 1985.
    Der Ball kommt fast immer wieder auf den Flipperfinger, Treffer auf Rampe oder Loops vorausgesetzt.
    Lässt auch prima alle Arten des Kugelstoppens zu .
    Da bei mir das Gehör stark mitspielt, lasse ich die Scheibe drauf, das spornt sogar extra an.
    Man kann aber die Kugeln per Spiel auf Max. setzen und nötigenfalls die Extrabälle noch dazusammeln...
    Eine Flippersportschule ist sicher eine große Herausforderung, aber, ich denke nicht nur das sie machbar ist, ich werde sie machen...(nicht nur am High Speed.)
  • flipperdoktor wrote:

    ...(nicht nur am High Speed.)
    Man kann sicher strukturiert an die Sache herangehen und gewisse Lektionen aufbauen und dem Lernenden anbieten. Sicherlich ein Versuch wert, besonders wenn es um irgendwelche Grundtechniken geht. Wichtig ist auch, dass man verschiedene Geräte spielt. So ist in unserer Mini-Liga oft der Geräteinhaber der Bessere (auch wenn es tw. die gleichen Geräte sind), da er die Geräte gut kennt bzw. sich auf die Eigenheiten der Geräte eingestellt hat. Wenn du viel spielst und während des Spiels testest, wie sich der Ball verhält, wenn du mal nicht direkt draufdrischt, sondern deine Finger erst mal ruhig hälst, werden sich einige Dinge von selbst ergeben, etwas "Ballgefühl bzw. Flippfingergefühl" und vor allem Reaktionsgeschwindigkeit vorausgesetzt. Bei mir war es damals das Stoppen des Balls aus der Luft, ich meine aus dem Lauf ;) , was sich auf einmal von jetzt auf gleich einstellte. Wichtig ist aber auch, sich Ideen von anderen Spielern zu holen. Was ich bis heute nicht kann, ist die Festhalterei von Kugeln während des Multiballs. Bei mir ist immer eher Chaos bzw. Kugeln im Spiel halten angesagt. Aber ich habe Spaß dabei und das ist ja auch nicht zu verachten. Eine meiner Meinung nach auch ganz entscheidende Eigenschaft ist die Reaktionsgeschwindigkeit beim Erkennen von brenzligen Situationen. Bis heute bekomme ich es z. b. nicht hin, schnell genug zu erkennen, dass der Ball wahrscheins Richtung Outlane unterwegs ist und ich dem Pin doch besser einen kurzen Nudger verpassen sollte. Seitdem ich das weiß, nudge ich während des Spiels kontinuierlich knapp unter'm Tiltlevel! Nee, kleiner Scherz. ;) Um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern, gibt es, glaube ich, neben Neugeburt in anderer Persönlichkeit und Verzicht auf wesensverändernde Dinge eben nur eine Möglichkeit: sehr viel Spielen über einen langen Zeitraum.
  • Hi,

    dieses Thema ist mir ja wichtig, deswegen mache ich hier mal ein bisschen weiter.

    Prinzipiell ist mir klar, daß viele den intuitiven Zugang zum Flipperspielen bevorzugen.
    Also einfach spielen und Spaß haben und dadurch mit der Zeit besser werden.

    Ich finde das auch gut, ich habe aber noch eine analytische Seite und die will auch befriedigt werden. ;)

    Um es systematisch anzugehen will ich erstmal die Basistechniken definieren. Es sind für mich die minimalen Fertigkeiten, die das Flipperspielen kontrollierbar machen.

    Für mich sind es folgende (kann mich nicht zwischen englisch und deutsch entscheiden):

    1. Treffen
    Aus der ruhenden Kugel, der von der Lane kommenden oder der direkt aus dem PF kommenden Kugel.

    2. Fangen, Catching
    Nur die einfache Variante des Fangens mit hochgehobenen Flipper.

    3. Retten, Saves
    Das Retten der Kugel zwischen den Flippern.

    4. Nudging
    Nur das Verhindern der Outlane.

    5. Passes
    Nur der Drop Pass mit passivem Flipper.


    Ich hoffe es findet das noch jemand ausser mir interessant. :)

    Gruß
  • Theoretisch flippern lernen? Na, ich weiß nicht . . .

    Sieh' es mal so: meine beiden Jungs flippern auch, obwohl ich denen nur die Grundzüge mal erläutert habe (nur die Deppen drücken beide Flipperfinger auf einmal, versuch den Ball einzufangen, wenn du die Gelegenheit siehst, usw.). Was es an Techniken so gibt, das gucken die sich ab und das schneller, als wir hier einen sinngebenden Thread hinbekommen haben. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und das gilt für viele Bilder nacheinander (zusehen) um so mehr.

    Weiterhin stellen deine Grundtechniken für mich nicht wirklich die Basis dar, viel wichtiger ist die bereit erwähnte Reaktion und (man kann es nicht oft genug sagen) die Übung. Ballphysik und-gefühl lassen sich einfach nicht in sinnvolle Sätze packen. Ich wüsste auch beim besten Willen nicht, wie ich niederschreiben könnte, wie man richtig "schüttelt" (von mir aus auch nudging), da das auch eine Frage des Gerätes, der Einstellung desselben und natürlich auch wieder der Übung ist. Macht einfach keinen Sinn, wenn ich sage "wenn der droht recht oder links raus zu gehen, dann musst du vor das Gerät schlagen".

    Mario
    Nicht genutzte Intelligenz ist im Ergebnis genauso wie nicht vorhandene Intelligenz
  • Ich würde mal so sagen:
    Basic 1:, Spielen, spielen damit die Auge-Hirn Kombination ein Gefühl für den Zeitlichen Ablauf bekommt.
    Mit der Übung verfolgt man die Kugel nicht mehr ständig, vergleiche mit dem Gang mit der randvollen Kaffetasse.
    Beobachtest Du die Tasse, wirst Du den Kaffee eher verschütten als wenn Du Dich auf dein Gefühl verlässt, das ist wahrlich keine Shaolin Übung... :D
    Der geübte Spieler sieht das Ziel und schaut nicht auf den Flipperfinger um den Abschuß zu Timen, vergl. auch mit Bowling/Kegeln/Billard usw.
    Basic 2: Nicht flippern, Kugel abprallen lassen, vermittelt das Gefühl des "Bouncing" an den Flipperfingern.
    Nimmt zudem Tempo aus dem Spiel.
    Jetzt wieder zu Basic 1...
    Passen von einem Flifi zum anderen mittels Post-Pass, auch reine Übungssache.
    Ich erinnere auf die Videos zB auf unserer Vereinsseite...
  • Nix geht über Praxis! Und (bewegte) Bilder sagen (können) mehr als 1000 Worte (sagen)!
    ABER
    Was nützt Dir die Praxis, wenn Du es immer wieder falsch übst!

    Und - je nach Pin (und für mich Spielspaß sowieso) ist auch ein grundsätzliches Halten der Kugeln beim Multiball nicht immer sinnvoll / bringt nicht regelmäßig mehr Punkte. Es sollten nicht die Zufallstreffer bei einem ordentlichen MB unterschätzt werden und da bringen alle Kugeln gleichzeitig und teilweise über längerm Zeitraum Punkte. Sicherlich ist es wichtig, dass man Kugeln halten kann und dieses übt, aber einen MB mit allen Kugeln gleichzeitig lange einigermaßen kontrolliert spielen zu können, ist auch nicht ohne und auch trainierbar. Denn auch den "Könnern" unter den Spielern gehen beim Versuch des Haltens öfters die Kugeln ab.
    Nur sollten dann die Tilteinstellungen nicht so "scharf" gestellt sein, dass ein "volle Pulle" Multiball durchgespielt werden kann!! X( Da ich sonst nicht rüttle, finde ich dann einen Tilt beim "normalen" Multiball sehr kontraproduktiv und sicherlich nicht im Sinne des Flipperdesigners und den Pin dann falsch eingestellt!

    Ein Punkt der sich für mich immer mehr heraus kristallisiert, ist der, dass es immens wichtig ist (allgemein und auf den jeweiligen Pin bezogen), zu wissen wo Kugeln mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für den direkten Abgang nicht hingeschossen werden sollten! Auch wenn dort schnell relativ "fette" Punkte locken. Beispiel RfM rechts dass Hole (geht immer wieder gerne durch die Mitte) oder genau das Center ohne Rampe (spiele z.B. auf meinem SWEP nie mit dem linken FlFi auf das Center).

    Was auch nicht unterschätzt werden sollte (habe ich mal von Ernö gehört) ist der Punkt, dass beim gezielten Versuch ein lohnendes Ziel zu treffen, dann die Kugel beim Misserfolg schneller versenkt wird.
    Ein "ahnungsloser" Spieler spielt einfach durch und holt sich seine Punkte und damit den Sieg nach dem Eichhörnchenprinzip.

    Deswegen ist in meinen Augen ein theoretischer Ansatz (zumindest der Grundlektionen) und der Thread hier und der vom Doc nicht sinnlos. Insbesondere auch für jemanden der bis jetzt nur nach Instinkt geflippert hat.
    Mein "Kleiner", der nun sehr früh und ohne fest gefahrene Schema an Flipper rangeführt wird, hat mir auch schon ein paar Dinge gezeigt die ich selber so noch nicht gespielt habe.

    Und zur Theorie gehört auch sich den Pin vor dem Spielen genau anzuschauen. Steht er in Waage und in welchem Winkel (wie steil oder flach) steht er?? Und wegen dem unterschiedlichem Rückprallverhalten, in welchem Zustand sind die Gummis an den Posts und der FlFi? Wie sieht das Spielfeld aus? In welchem Winkel stehen die FlFi?

    Ebenso wie ein Golfer "das Grün lesen" kann, behaupte ich, dass der Flippersportler auch vor der ersten Kugel einiges aus dem Pin lesen kann. Und dabei ist da noch nicht einmal das spezielle Regelwerk oder das eigentliche Spiel mit betrachtet.

    Gerade Gestern bei Sven musste ich feststellen, dass z.B. die Grundstellung der Flipperfinger (hier beim RfM sehr viel steiler als bei mir!) ein völlig anderes Spielgefühl (auf Anhieb > 1.150 Mios :thumbsup: ) geben, die Rampen weitaus besser (als bei mir) treffen lassen und auch das oben beschriebene Centerproblem etwas entschärfen! Schön eingestellt Sven :thu:

    Wie gesagt, nur mit Theorie kannst Du nicht gut schwimmen, Auto fahren oder flippern lernen! Praxis und üben ist da angesagt. Aber ein paar theoretische Überlegungen können jemanden schon verbessern!

    Ach ja, für die allgemeine "Verbesserung" der Reaktionsgeschwindigkeit finde ich persönlich ein paar Arcade oder auch Nintendo-Spiele sinnvoll - z.B. Gyrus (ab Erde zwei) oder nach ner 3/4 Stunde Spiel für den Zen-Multiball-Modus: Collumn Crowns :holy:

    Wir haben Gestern mal überlegt, ob es für die Verbesserung der sinnvoll wäre sich virtuell Pinball zuzulegen. Da ich das nicht habe, kann ich nur die Erfahrungen der Anderen wieder geben. Für die Kenntnis der Regelwerke der vielen "neueren" Flipper auf jeden Fall, zum praxisnahen üben wohl zur Zeit nur bedingt.

    Sportliche Grüße aus K 8) ln

    Lutz
    Seit 1980 meine Nr. 1 :love: Mata Hari :love: Ich wollte doch eigentlich nur mal wieder flippern!
    Mitglied in der :GPA flipperverein.de und im Flipper-Sportverein Austria [Blocked Image: http://www.flipper-sv.at/images/logo/liga/mitglied.png] flipper-sv.at

    "Wenn es nicht wichtig ist zu siegen, warum werden dann die Punkte gezählt?" - Ltd. Worf in STtnG - Episode 41
  • Also ich sehe es wie Mario. Theorie ist nur bedingt hilfreich. Auch ist jedes Gerät unterschiedlich. Mir haben die Multibälle am Godzilla und das schnelle Spiel am AFM, Spidy und Lost in Space am meisten Übung verschafft. Reaktion ist nicht alles. Den Überblick zu behalten ist auch wichtig.

    FRG
    Technische- und Reparaturanfragen per pm ohne vorherigen Forumsthread werden nicht beantwortet.
  • Der grundsätzliche Unterschied beim Flippern ist eigentlich so:

    - der Gelegenheitspieler versucht die Kuegel im Spiel zu halten, reagiert zum größten Teil und agiert nur wenig.
    - der versierte Spieler ist in der Lage sein Spiel zu gestalten und agiert zum größten Teil.

    Auf dem Weg zum versierten Spieler verliert der Gelegenheitsspieler seine "Angst vor dem Ball", d.h., davor, dass der Ball rausgeht. Das geschieht durch Übung, durcn erlebte Situationen, durch (erfolgreich) gerettete Bälle.

    Ich habe ein Buch über das flippern, da werden die Basics recht gut beschrieben. Hat auch ein wenig geholfen, wenn man das so sagen kann. Der Schinken ist, wie ich, schweinealt und die Informationen sind mittlerweile recht überholt. Aber geholfen hatte das, wenn auch nur von der Warte des blutigen Anfängers aus gesehen. Seitem ist viel passiert und früher (so vor 20 Jahren) habe ich mich für einen guten Spieler gehalten (hatte ja auch das Buch gelesen ;) ), was ich aber nicht war. Ich hatte schon jahrelang gespielt, aber eben meistens mehr oder minder allein oder mit genauso mittelmässigen Flachspielern wie mir.
    Brauchbarer wurde mein Spiel mit den ersten eigenen Flippern und gut wurde es nach reichlich spielen mit anderen, besseren Spielern. Vielleicht wird es ja irgenwann mal sehr gut :D

    Ich such den Schinken mal und poste das dann.

    Mario
    Nicht genutzte Intelligenz ist im Ergebnis genauso wie nicht vorhandene Intelligenz
  • Hi,

    wow, so viele interessante Beiträge, danke. Da möchte ich gerne darauf eingehen.

    Prinzipiell bin ich vielleicht noch nicht richtig verstanden worden. Es geht mir darum, wie zB im Sport, das Flipperspiel in einzelne Technikelemente zu trennen und diese isoliert zu trainieren und zu verbessern, in der Hoffnung, daß, wie im Sport, dadurch das gesamte Spiel besser wird. Natürlich soll das nur eine Ergänzung zum normalen Flipperspiel sein, denn "Flipperspielen lernt man durch Flipperspielen" ;) möglicht mit einem sehr guten Spieler.

    @Steelstopper:
    Nicht theoretisch, es geht mir um konkrete praktische Übungen. Ausserdem geht es mir nicht um die Beschreibung der Technik/Fertigkeiten, das können andere oder Videos besser, sondern um Tipps/Beschreibungen, wie man bestimmte Dinge üben kann.
    Reaktion ist für mich wie im Sport kein Technikelement. Ich glaube man kann physiologisch die Reaktion nicht sehr verändern. Um was es aber wirklich geht, ist, daß man eine hohe Vielfalt und Auswahl von automatisierten sinnvollen Aktionen auf Spielsituationen entwickelt. Auch das kann isoliert geübt werden

    @flipperdoktor
    Entspricht ziemlich genau meiner Anschauung. Die Aktionen müssen automatisiert werden und direkt durch Sinnesreize gesteuert werden. Das Beispiel mit der vollen Tasse ist super. Wer Nachdenken muss hat schon verloren.

    @Pink Panther:
    "Was nützt Dir die Praxis, wenn Du es immer wieder falsch übst!"

    Das ist leider ein wichtiger Punkt, der ohne entsprechenden Lehrer schwierig zu lösen ist.
    Ansonsten völlig einverstanden, allerdings will ich mich hier nur auf die reinen "basic" Spieltechniken beschränken.

    @frg:
    Nicht Theorie, sondern praktische Übungen. Ja den AfM durfte ich jetzt auch kennenlernen, das ist eine super Übungsmaschine und ich sah da super schlecht aus. :)


    Nochmal Steelstopper:
    Ich glaube den Schinken kenne ich. Es heisst "Wie man besser flippert! von Robert Polin". In englisch heisst es Pinball Wizardry.

    Gruß
    PS: Jürgen hat das Buch oben auch gepostet. Das Buch beschreibt übrigens auch wieder nur wie man besser spielt, aber nicht wie man es lernt.

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