Johannes Ostermeier ist Flipperweltmeister!!!

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  • Johannes Ostermeier ist Flipperweltmeister!!!

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    Hallo Gemeinde,

    ich habe Johannes tollen Erfolgbei der WM in Mailand mal in ein paar redaktionelle Worte gepackt. GRüße aus Köln und riesenlob an Johannes von Heribert

    Johannes Ostermeier ist der Beste Flipperspieler der Welt


    Ein Münchner im Flipper-Himmel


    Heribert Eiden über Johannes Ostermeiers hochverdienten Erfolg bei den Flipper-Weltmeisterschaften in Mailand

    Johannes Ostermeier, 17 Jahre alt, hat am Pfingstsonntag bei der in Mailand ausgetragenen Flipper-Weltmeisterschaft den ersten Platz belegt. Ostermeier, der in der Ifpa-Weltrangliste (Ifpa = International Flipper Pinball Association) den dritten Platz belegt, schlug im Finale den an Sechs geführten Daniele Acciari aus Italien und wird seinen Titel im nächsten Jahr – dann turnusgemäß wieder in den USA – verteidigen. Bis dahin ist Johannes zurecht und hochverdient der erste deutsche Weltmeister im Flippersport.


    Schon sein Weg ins Finale war beeindruckend. In den Vorrundenspielen sammelte er in Vierergruppen ausgetragenen Duellen reichlich Punkte. Die Punkteverteilung je Runde sah so aus: Der Sieger am Gerät bekam 7 Punkte, dann weiter 5, 3 und 1 Punkt für den letzten. In der Zwischen runde gelang ihm gegen den Schweden Jorian Engelbrektsson ein klarer 4:1-Sieg. Auch im Semifinale blieb Johannes konzentriert und cool und besiegte den führenden der ifpa-Weltrangliste, Raymond Davidson, mit 5:3 gewonnen Spielen. Die Geräteauswahl war bunt gemischt, neben den ganz aktuellen Geräten aus der laufenden Pinball-Produktion kamen auch Maschinen aus der „early electronic Epoche“, also Ende der 1970er-Jahre, und sogar elektromechanische Klassiker zum Einsatz.


    Ob alter Klassiker oder neueste Produktion – Johannes ist an jedem Gerät zuhause.


    Johannes Ostermeier fühlt sich dabei auf jedem Terrain zu Hause, kennt von den aktuellen Flippern das teils komplizierte Regelwerk in- und auswendig und schafft es mit Zauberhand, Kugeln zu retten, bei denen der Bonus eigentlich schon abgezählt war. Aber auch bei den alten Maschinen, teils noch mit den kleineren Flipperfingern, hält er die Kugel abgeklärt, mit viel Antizipation, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen im Spiel. Eigentlich hat Johannes auf jede Aufgabe die passende Lösung, um die Kugel von unten so weit wie möglich nach oben zu katapultieren und dabei noch den Weg mit der höchsten Punktzahl zu nehmen.


    Seine Finalserie gegen Daniele Acciari war sicherlich das Spektakulärste, was die Flipperwelt je erlebt hat. Schnell ging Johannes, der zu allen Events von seinem Vater Jürgen begleitet wird, mit 2:0 in Führung. Am Flipper „Fish Tales“ gab es eine knappe Entscheidung zugunsten von Acciari (68 zu 67 Millionen Punkte, denkbar knapp im Millionenbereich),am EM-Klassiker Rocket III war die Spannung nicht mehr zu überbieten: Beide Kontrahenten hatten dieselbe Punktzahl: 2.130 Points, und das lediglich vierstellige Ergebnis verdeutlicht, wie weit man beim Spiel an diesem Gerät in die Zeit zurückreist. In der Wiederholung gelang Johannes dann ein wichtiger Sieg.


    Johannes Ostermeier mit viel Biss am „Dracula“ zum WM-Titel


    Über ein 2:2 und 3:3 ging es zur 4:3 Führung für den Italiener, die Ostermeier nochmals egalisieren konnte. Das entscheidende Spiel am „Dracula“ sah den jungen Münchner, der daheim eine Vielzahl verschiedener Flipper stehen hat, nach Acciaris dritter Kugel weit im Hintertreffen. Aber in einer atemberaubenden Aufholjagd mit dem letzten Ball konnte Johannes das Ding noch drehen. Letzten Endes zum hochverdienten Sieg nach vier fantastischen Flippertagen in Mailand. Ganz klar: Der sympathische Schlaks hat keine Nerven wie Drahtseile – er ist ein Mann ohne Nerven. Der Autor gratuliert Johannes ganz herzlich zum Sieg, und die gesamte deutsche Flippergemeinschaft freut sich mit ihm. Den Flippersport wird Johannes‘ Leistung in unserem Lande weiter voranbringen.

    Heribert Eiden

    weitere Infos:

    flipperverein.de
    "Praktisch kein Freiball!" - Kommentar von Stefan Rasch,
    dessen Kugel Sekundenbruchteile nach erreichen des "Extra Balls" im Aus
    landete.
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