7-segment LED NBA Fastbreak Shotclock

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  • Woran kann man in den Datenblättern erkennen, dass da 2LEDs pro Segment verbaut sind?
    Die originalen haben denke ich nur eines und ist auch nicht sonderlich hell, siehe Bild. Und trotz identischer Bauteile gibt es sogar einen Unterschied in der Helligkeit.
    Ich habe aber nun auch gesehen, dass das eine Datenblatt von 2001 und das andere von 2006 ist. In dem von 2001 sind noch die 2,5V angegeben. Vielleicht wurde es später zum inoffiziellen Standard, dass man auf 5V gegangen ist. Von der Segmentzuordnung passt es laut Datenblatt und Schaltplan bzw. Manual jedenfalls zusammen.
    Ich habe auf ebay noch einen entdeckt, der laut Aufdruck von 2004 ist, sollte demnach also noch die 2,5V Variante sein. Leider gab es nur noch den einen. Den werde ich nun einfach mal ausprobieren. Wenn der Helligkeitsunterschied zur alten zu groß ist, muss ich nochmal suchen, ob noch jemand die alte Variante hat bzw. eine gebrauchte Clock.
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  • prenki wrote:

    Woran kann man in den Datenblättern erkennen, dass da 2LEDs pro Segment verbaut sind?
    Die meisten Bauteildatenblätter beinhalten einen Schaltplan des Bauteils (oft auch nur als Blockschaltbild wenn es sich um eine komplexe Baugruppe handelt.
    Das sind aber diese Siebensegmentanzeigen nicht.
    Daher ist es ein sehr übersichtlicher Schaltplan wie der Anhang am Beispiel des von dir zuletzt angegeben Datenblattes zeigt.
    Da erkennt man, dass ein Segment aus zwei LEDs besteht, aber der Dezimalpunkt nur aus einer (der wird ja im gegebenen Fall nicht verwendet.

    prenki wrote:

    Die originalen haben denke ich nur eines und ist auch nicht sonderlich hell
    Ich denke nicht, denn dann wäre der Vorwiderstand sogar bei nochmaliger Betrachtung etwas unterdimmensioniert. Um ein Segment gut ausleuchten zu konnen sind bei der Größe schon zwei LEDs sinnvoll. Das soll aber nicht heißen, das es nicht dennoch auch solche mit nur einer LED je Segment geben kann.
    Sehen wird man das aber wahrscheinlich nur nach Zerlegung einer Anzeige. Eventuell erkennt man aber auch ohne Zerstörung einen oder eben zwei etwas hellere Punkte im Segment, das muss aber nicht sein, wenn das Streumaterial gut ist (dazu ist es ja da), ich denke aber, dass dann die Ränder eines Segments etwas dünkler sein würden.
    Dass die dünkler sind, kann vor allem daran liegen, dass zu der Zeit wo der Flipper gebaut wurde es zum einem noch gar keine wirklich hellen Anzeigen gab (da half man sich dann oft mit entsprechenden Filterscheiben) und wenn waren die da sehr teuer.
    Zum anderen kann ich mir durchaus vorstellen, dass für eine derartige "Kleinserie" eines Produktes (hier halt ein Flipperautomat) durchaus auch auf ältere oder gar zum Zeitpunkt der Verwendung sogar schon abgekündigte Bauteile zurückgegriffen wird. Es war ja gar nicht vorgesehen, dass ein derartiges Gerät mehr als ein paar wenige Jahre "halten" muss. Da greift man dann als Entwickler schon gerne mal auf billigere Bauteile zurück (gut der Entwickler vielleicht nicht, der Kostenrechner aber auf jeden Fall :D ).

    prenki wrote:

    Ich habe aber nun auch gesehen, dass das eine Datenblatt von 2001 und das andere von 2006 ist. In dem von 2001 sind noch die 2,5V angegeben.
    Das kann entweder bedeuten, dass sich der Datenblattautor einfach geirrt hat und das dann später korrigiert wurde oder aber dass die älteren tatsächlich mit nur einer LED aber die "neueren" dann aber tatsächlich mit zwei (dann aber mechanisch wesentlich kleineren) LEDs ausgestattet waren und der Print auch ein anderer ist (dazu müsste man dann aber Beuteile beider Generationen vergleichen können, dann erkennt man eventuell eine unterschiedliche Print-Folie).
    Als Benutzer sieht man das aber nicht, nach unten sind nur die Anschlüsse, und oben drüber ist eventuell sogar das schon vorher verwendete Gehäuse drüber.
    Diese "Zwei-LED-Problematik" taucht ja nur bei den "Großdisplays" auf (ich denke mal, dass es es bei noch größeren Anzeigen sogar noch mehr LEDs sind)), kleine Siebensegment-Anzeigen haben eigentlich immer nur eine LED pro Segment


    LIVE LONG AND PROSPER

    Grüße aus Wien
  • Danke schön für die Erklärungen. Demnach haben die ja dann wirklich alle 2 LEDs pro Segment und jetzt weiß ich wenigstens auch, dass die Dreiecke da eine LED darstellen Sorry, Schaltpläne und Datenblätter sind nicht gerade mein Spezialgebiet, wie man merkt.
    Jedenfalls werde ich es nun mal einfach mal probieren und dann berichten, ob es geklappt hat. Danke schön noch mal für Eure Hilfe
  • Update:
    Ich habe heute die LED Elemente bekommen. Der Verkäufer hatte doch noch welche, sodass ich 2 gleiche von Kingbright bekommen konnte. Diese sind laut Aufdruck von 2002. Laut Angaben des Verkäufers haben die aber auch die 4-5V als Spannung. Ich erkläre mir das auf den Datenblättern nun so, dass die einen das eine die Werte für eine LED angibt und man anhand des Schaltplans selber sehen muss, dass man diese außer beim Punkt verdoppeln muss. Vielleicht hat man damals schon festgestellt, dass es etwas verwirrend ist und hat die Datenblättern dahingehend verändert, dass man die Segmentwerte angibt und in Klammern den Wert für den Punkt, da der ja nur einmal vorkommt und es hauptsächlich um die Segmente geht.
    Bevor ich angefangen habe zu löten, habe ich erstmal getestet, ob überhaupt etwas leuchtet und ein beliebiges Segment angesteuert. Da es leuchtete und auch von der Helligkeit gut aussah, habe ich das linke Element getauscht und testweise die Clock wieder eingebaut. Da war die Enttäuschung groß, denn das mittlere Segment funktionierte wieder nicht. Also ging es wieder los mit der Fehlersuche.
    Ich habe das ausgelötete Segment genommen und Pin1 (Kathode) und Pin10 für das mittlere Segment mittels Kabeln mit der Clock Platine verbunden. Dieses Segment leuchtete nun auf einmal. Das LED Teil war also gar nicht defekt. Und auch die Ansteuerung der hinteren Platine funktionierte. Also konnte der Fehler doch nur auf der vorderen Platine liegen. Zwischen den beiden Lötpunkten (LED Bauteil und Stecker) war die Verbindung in Ordnung, nur habe ich dann festgestellt, dass keine Verbindung zwischen dem Lötpunkt und der Innenseite des Steckers vorhanden ist. Zunächst dachte ich, dass Korrosion im Stecker vielleicht ursächlich ist und versucht, diesen innen zu "reinigen". Hat aber nichts geholfen. Die Ursache war letztendlich, dass dieses Metallfederelement im Stecker an der Außenseite gebrochen war. Dieses konnte ich durch Aufbringen von Lötzinn beheben.
    Von der Farbe/Helligkeit entspricht das Bauteil sehr dem Original. Ich hatte ja, wie man auf dem Bild sehen kann, eh schon einen leichten Unterschied. Jetzt habe ich das rechte Element auch noch getauscht und der Farbunterschied ist weg.
    Unterm Strich hätte ich mir das Tauschen der LED Teile sparen können, aber so habe ich nun wenigstens 2 in der gleichen Farbe...vielen Dank nochmal für Eure Hilfe hier
  • Mr.Startrek wrote:

    Danke für das Update Prenki ..
    Das ist doch selbstverständlich.
    Hier noch vorher-nachher Bilder, damit man das Ergebnis vergleichen kann. In der Großaufnahme wirken die neuen ziemlich orange, aber das liegt wohl daran, dass die Kameraeinstellungen wohl nicht die gleichen waren. In der vorher Großaufnahme sieht man auch, dass ein Farb- bzw. Helligkeitsunterschied bei den originalen vorhanden war.
    In den Gesamtaufnahmen sieht man denke ich aber, dass sowohl Farbe als auch Helligkeit dem Original doch ziemlich nah kommen.
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